Eine shared oder eine dedicated IP?

Wer einen Webserver bucht, für den stellt sich meist nur noch die Frage, wie viele dedicated IPs er zu seinem Webserver hinzubuchen will. Bei Webspace-Angeboten sieht dies meist jedoch etwas anders aus. Eine shared IP ist der Standard und manchmal ist es nur mit dem Entrichten eines hohen Aufpreises überhaupt erst möglich, seinen Webspace mit einer eigenen IP-Adresse zu versehen.

Welche Vorteil bietet mir eine eigene IP Adresse?

Eine eigene IP Adresse gibt dem Webprojekt eine eigene einzigartige Adresse, die nicht von anderen Kunden, die man in der Regel gar nicht kennt, mitgenutzt wird. Dies kann zu Problemen führen, insbesondere bei einer sorgfältigen Suchmaschinenoptimierung sowie in dem Fall, dass man Bezahlvorgänge auf seiner Seite abwickeln möchte. Denn man weiß nie, was die „Nachbarn“, die die Adresse mitbenutzen, alles so treiben. Hier kann es also durchaus passieren, dass man im Falle eines Falles mitbestraft wird, wenn der Nachbar sich nicht an die Regeln hält. So kann die Reputation des Webauftritts ruiniert oder zumindest torpediert werden.

Lohnen sich die Kosten für eine eigene IP?

Macht man eine private Seite über seinen Verein, sein Hobby oder seine Reisen, ist es weniger relevant, eine eigene IP-Adresse zu besitzen. Dies wäre ein Aufwand, der sich nicht in realem Nutzen widerspiegeln würde. Bei kommerziellen Webseiten ist dies aber generell immer zu empfehlen. Die Kosten variieren stark von Anbieter zu Anbieter und sie sollten ein Punkt sein, der bei der Auswahl des richtigen Hostings eine Rolle spielt.

Am Ende kann die Sicherheit sogar der ausschlaggebende Grund sein, sich direkt für einen Webserver zu entscheiden und die höheren Kosten dafür billigend in Kauf zu nehmen. Rufen Sie vor Abschluss eines Vertrages bei Ihrem potenziellen Anbieter an und erfragen Sie Ihre Optionen, manchmal lässt sich auch ein individuelles Paket zusammenschnüren, das auf der Webseite des Anbieters nicht aufgeführt ist.